Einleitung
Der Anbau dieser Pflanze ist in Peru und Paraguay weit verbreitet und das Produkt ist das wichtigste Lebensmittel für die Bevölkerung. Die Produktion ist relativ einfach. Die Anbaumenge ist begrenzt durch die Leistungsfähigkeit der Industrie. Obwohl Maniok alle zwei Jahre geerntet werden kann, was den Boden der Erosion aussetzt, könnte man mittels besonderer Sorgfalt zu einer wesentlichen Erhöhung der Produktion kommen, würde eine entsprechende Industrie aufgebaut. Dieses tropische Produkt, das angeblich sehr gutes Entwicklungspotenzial in Paraguay hat, wurde mit guten Ergebnissen für die Herstellung einer ausgewogenen Ernährung genutzt; ihre Verwendung für diesen Zweck ist jedoch an anderen Orten viel vielfältiger, vor allem in Europa.
Die wesentlichen Vorteile von Maniok sind die Steigerung der Effizienz in der Produktion von Kohlenhydraten in Verbindung mit Getreide und ihrem hohen Anteil von Stärke in der Trockenmasse. Außerdem ist sie eine Nutzpflanze, deren Produktion in verschiedenen Ökosystemen durchführbar ist; auch unter widrigen Bedingungen und marginalem Wetter.
SORTEN
Die Sorten von Maniok sind allgemein unterteilt je nach Inhalt der Kohlenhydrate in süß oder bitter oder zahm und tapfer (auch wenn der Inhalt dieser Verbindung auch von der Art des Bodens, der Düngung, dem Klima und den Anbautechniken abhängt).
Methoden der Pflanzung
Die Fortpflanzung geschieht in der Regel durch Stecklinge. Man wählt völlig gesunde, kräftige Pflanzen mit guten Wurzeln, die mehr als ein Jahr alt sind, aus. Man zerhackt die Pflanze 20 cm oberhalb des Beginns des Hauptstammes und bricht danach die Äste ab. Bei Anpflanzung auf flachem Gelände wird empfohlen, die Stecklinge (Länge 20 bis 30 cm) vertikal bis in eine Tiefe von ca. 10 cm zu setzen.
Der Abstand zwischen den Reihen kann zwischen 70 und 100 cm und zwischen den Pflanzen von 50 bis 70 cm variieren, je nach Boden und örtlichen Gegebenheiten der Produktion.
Es muss berücksichtigt werden, dass der gewählte Ort für die Anpflanzung von Maniok so flach wie möglich ist. Wenn das nicht der Fall ist, sollte man sie nach dem System der Niveaukurven anpflanzen.
BODEN
Maniok ist eine rustikale Pflanze, die auf den meisten Böden Perus (auch auf Paraguay übertragbar) gut produziert. Sie sollte in einer normalen Regenzeit gepflanzt werden.
Cassava wächst auch auf Gelände, das bis zu 140 m unterhalb des Meeresspiegels liegt, in einigen Fällen im Zeitraum von 18 bis 24 Monate.
Maniok gedeiht gut auf sauren und unfruchtbaren Böden und toleriert lange Zeit ohne Regen.
Einige Nachteile der Maniok beziehen sich auf ihre hohe Verderblichkeit, da es ist ein sperriges Produkt ist wegen seines hohen Wassergehalts. Sandige Böden und Ton begünstigen das Wachstum der Maniok, aber in Wirklichkeit passt die Maniok sich allen Bodentypen außer den Schlammböden an; aus diesem Grund findet man die Maniok oft auf sehr heruntergekommenen Böden. Sie toleriert hohe Aluminium- und Mangan-Anteile, die charakteristisch für tropische Böden und die giftig für die meisten Pflanzen sind. Böden mit einer undurchlässigen Schicht bis zu einer Tiefe von 30 bis 40 Zentimetern sind empfehlenswert um zu verhindern, dass die Wurzeln zu tief in die Erde dringen, und somit die Ernte zu erleichtern.
Maniok gedeiht auf sauren Böden mit einem pH-Wert zwischen 5,5 und 5 und auf basischen mit pH-Werten zwischen 8 und 9).
Handhabung:
Die Pflege der Pflanzen besteht in der Bekämpfung von Unkräutern. Im Allgemeinen kann man sagen, dass der Anbau von Maniok eine dreimalige Unkrautbekämpfung (Kraut hacken) erfordert: Die erste geschieht etwa 30 Tage nach der Anpflanzung, die zweite einen Monat später und die dritte je nach Notwendigkeit.
Eine weitere Möglichkeit zur Bekämpfung von Unkraut ist abwechselnd mit der Maniok Bohnen anzupflanzen, was wiederum zu einer Erhöhung der Ernte führt. Das Düngemittel darf nicht in die Furchen gestreut werden.
ERNTE
Die Ernte erfolgt je nach der Verwendung des Produkts.
Nahrungsmittel: Wenn die Pflanzen bei ihrer Höchstproduktion angelangt sind, was 8 bis 12 Monate nach der Pflanzung passiert.
Industrielle Verarbeitung: Wenn die Wurzeln die höchste Konzentration an Stärke aufweisen oder die Stärke-Körner ihren Höchstdurchmesser und die von der Industrie geforderte optimale Qualität erreicht haben (zwischen dem 12. und 18. Lebensmonat der Pflanze).
Wurde die Maniok in den Monaten August/September gepflanzt, wird die beste Zeit, um die essbaren Wurzeln zu ernten, in den Monaten April/Mai/Juni erreicht. Für den industriellen Gebrauch wären im gegebenen Fall die Monate Oktober/November die ideale Erntezeit.
Der Ertrag ist unterschiedlich: Auf armen Böden ohne Dünger kann man 7 bis 10 Tonnen pro Hektar ernten. Bei verbesserten Bedingungen durch entsprechende Anbautechniken, Dünger und guten Boden kann der Ertrag Werte von 50 bis 80 Tonnen pro Hektar erreichen, was eine Produktion von 12.000 kg Stärke pro Hektar bedeuten würde.
Produkte von Maniok
• frische Wurzeln für den menschlichen Verzehr
• frische Wurzeln, die für Tierfütterung bestimmt sind
• Fritierte Produkte
• Trockenprodukte: Traditional
• Gefrorene Produkte: Stücke, Püree.
• Produkte in Vakuum verpackt: halbgare und sterilisierte Stücke
• Industrieprodukte: Rinde, Faser.
• Mehl:
• für Futtermittel
• für die Lebensmittelindustrie: Bäckereien, Basen für Suppen, verarbeitetes Fleisch, Teigwaren, Basen für Getränke.
• Stärke:
• für den menschlichen Verzehr bestimmt.
• Für die Papierindustrie etc..
• fermentierte Produkte: Ganze Wurzeln, bittere Stärke
Nährwert
Die Wurzeln der Maniok haben einen hohen Stärkegehalt, wodurch sie eine gute Energiequelle sind. Sie haben auch einen relativ hohen Gehalt an Vitamin C, aber die Protein- und Vitamin A-Werte sind sehr gering. Für eine ausgewogene Ernährung mit einem hohen Verbrauch von Maniok muss diese mit anderen Quellen von pflanzlichem oder tierischem Protein ergänzt werden. In der Tierernährung wird Maniok ergänzt durch Kuchen oder direkt durch die Mischungen mit Ölsaaten, vor allem Soja.
Maniok kann auch als Zusatzstoff etwa bei Brot, Teigwaren und anderen Nahrungsmitteln verwendet werden, wie die folgende Tabelle zeigt. In Trockensuppen, Gewürzen, Babynahrung und Marmeladen kann Maniok als Bindemittel zugesetzt werden.
Diese Informationen wurden entnommen, übersetzt und zusammengestellt aus:
http://es.wikipedia.org/ _
http://www.agro.misiones.gov.ar/biblioteca/Mandioca_desarrollo.htmç
http://www.consumer.es/web/es/alimentacion/guia-alimentos/legumbres-y-tuberculos
Suchet der Stadt Beste, dahin ich euch habe wegführen lassen, und betet für die
zum Herrn; denn wenn´s wohl geht, so geht´s auch euch wohl. - Jeremia 29,7